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Schweizer Ökonom: China ist "Lokomotive" für den weltweiten Aufschwung nach der Pandemie

China könnte in der Post-Corona-Zeit die führende Rolle des globalen Aufschwungs spielen. Darauf wies der Schweizer Ökonom Rudolf Minsch hin. Er fügte hinzu, es sei absolut entscheidend, dass China sich jeder Tendenz zur Umkehr der Globalisierung widersetzt.

Der chinesische Markt ist aufgrund seiner Größe und seines anhaltenden Wachstums zu einem wichtigen globalen Wachstumsmotor geworden, so der Chefökonom des Schweizerischen Wirtschaftsdachverbandes Economiesuisse, Rudolf Minsch.

Er sagte gegenüber Xinhua News, man erwarte, dass das Land in der Zeit nach der Pandemie die Rolle einer "Lokomotive" spielen werde, um den globalen Aufschwung voranzutreiben. Darüber hinaus sei es "absolut entscheidend, dass China sich jeder Tendenz zur Umkehr der Globalisierung widersetzt".

Minsch fügte hinzu, dass Peking die Bemühungen um "die Schaffung eines marktorientierten, rechtsbasierten und internationalisierten Geschäftsumfelds" fortgesetzt habe.

Der wichtigste Teil der chinesischen Wirtschaftspolitik sei heute, so der Wirtschaftswissenschaftler, "das Engagement der Regierung, die Tür zur Welt zu öffnen, trotz der Schwierigkeiten, die sich aus der Coronavirus-Krise ergeben".

Minsch betonte, dass "offene Märkte der Schlüssel für das langfristige Wachstum Chinas und damit auch für den Rest der Welt" seien.

Im Hinblick auf die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Peking und Bern merkte der Experte an, dass China seit 2010 der größte Handelspartner der Schweiz in Asien und nach der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten der drittgrößte weltweit sei. Ein Freihandelsabkommen zwischen den beiden Ländern wurde 2013 unterzeichnet und trat am 1. Juli 2014 in Kraft. Minsch fügte an:

Es gibt so viele Schweizer Unternehmen in China, die mit chinesischen Firmen als Kunden, als Lieferanten oder als Forschungs- und Entwicklungspartner zusammenarbeiten.