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Flirt in Fernost - Italien hofft auf Milliarden-Deals mit China

Gleich zweimal war Luigi Di Maio, Frontmann der 5-Sterne-Bewegung, Vizepremier und Minister für wirtschaftliche Entwicklung, in den letzten Monaten in Peking.

Dabei ging es neben einem Abkommen zur italienisch-chinesischen Kooperation in Afrika vor allem um die Beteiligung der Italiener am chinesischen Riesen-Projekt "One Belt One Road", auch "Neue Seidenstraße" genannt.

900 Milliarden Dollar will der chinesische Staatschef Xi Jinping in ein Netzwerk aus Straßen, Eisenbahnen, Häfen und Flughäfen von Asien bis Europa stecken. Dabei könnten auch für Italien große Aufträge abfallen.

Die könnte das Land gut gebrauchen, denn die Wirtschaft lahmt, Rezession droht und was wächst, sind vor allem die Schulden. Nur im fernen Osten scheint es noch Hoffnung zu geben: China verheißt den Italienern Jobs und Investitionen, billige Kredite und natürlich einen besseren Zugang zu dem riesigen Absatzmarkt. In Triest herrscht schon große Vorfreude: Der dortige Hafen soll zum Mega-Umschlagplatz für Chinas Lieferungen nach Europa werden. Auch Genua sieht ungeahnte Hafen-Chancen.

 

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