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Norwegens Elektroauto-Boom: Er läuft und läuft und läuft

Erfolg ist gelb. Schon als manager-magazin.de vor einigen Jahren anfing, die Zulassungsraten von Elektroautos und Plug-in-Hybriden in Europa turnusmäßig auszuwerten, benötigte Norwegen eine eigene Kategorie. Gelb hieß damals "über 20 Prozent" Elektroautos, Plugin-Hybride und Brennstoffzellenfahrzeuge unter allen Neuzulassungen. Wie die Grafik von Statista zeigt, ist das Land seitdem beharrlich in neue Dimensionen der elektrischen Mobilität vorgestoßen - die gelbe Farbe signalisiert mittlerweile "über 40 Prozent".

Auch dieser Wert dürfte bald angepasst werden: E-Autos kamen im ersten Halbjahr 2018 im Land der Fjorde auf rund 47 Prozent.

Kern des norwegischen Elektro-Booms ist ein umfangreiches Programm aus steuerlichen und sonstigen Anreizen. Einen Elektro-Golf importierten norwegische Händler für EURO 27.250 und verkauften ihn für 27.500 EURO, rechnete die Nachrichtenagentur "Reuters" Anfang des Jahres vor.

Ein Benziner komme für nur EURO 18.900 ins Land; für ihn würden nach Aufschlägen wie 


Mehrwertsteuer, CO2-Steuer und einer Gewichts basierten Steuer am Ende aber insgesamt 31,200 EURO aufgerufen.

Besitzern elektrisch betriebener Fahrzeuge winken in Norwegen zudem kostenlose oder aber zumindest bezuschusste Parkplätze, Aufladungen und Nutzungsrechte von Mautstraßen, Brücken und Fähren. Der Vorteil des Landes: fast der komplette Strom stammt aus Wasserkraftwerken - der Umschwung hin zum Elektroauto kommt also tatsächlich dem Klima zugute.